Juni 2019

Raum für Trauer. Totenkapelle in Buochs

Anhand der Totenkapelle in Buochs von Patrik Seiler und Søren Linhart untersucht die Publikation die Frage des Abschiednehmens in unserer Gesellschaft – literarisch, textlich-analytisch und bildlich.

Die Kultur, von Verstorbenen Abschied zu nehmen, wird in unserer Gesellschaft zunehmend aus dem Alltag verdrängt. Während die Verabschiedung des Toten von der Aufbahrung im Haus zunächst in das Aufbahren in Totenkapellen übergegangen ist, erfolgt das Sterben heute weitgehend anonymisiert. Zeitzeugen, die an die vergangene Kultur erinnern, sind häufig aus den Dorf- und Stadtbildern verschwunden.

Die Annäherung an das Thema und das konkrete Gebäude erfolgte auf bauhistorischer, kulturhistorischer und kultureller Ebene. Die Beschreibung der Kapelle ist in diesen Kontext eingewoben und wird ergänzt um einen Bildessay und einer literarischen Annäherung an das Sterben und Abschiednehmen.

Mit Textbeiträgen von:

Herausgegeben von Andrea Wiegelmann, gestaltet von Nadine Rinderer, Zürich

Architekten: Patrik Seiler, Søren Linhart, Luzern

Erschienen im Quart Verlag, Luzern, Juni 2019

Link Website Verlag: http://www.quart.ch/einzelausgaben-de.php?nID=723

April 2019

Big Data @ Home

Artikel für lifeathome

Das Leistungsspektrum von sprachgesteuerten, internetbasierten Geräte ist inzwischen soweit ausgebaut, dass sie unseren ganzen Haushalt verwalten können.

Dazu sammeln sie Daten, auch solche, die wir vielleicht nicht preisgeben wollen. Der Artikel fragt, was dies für unser Datenmanagement bedeutet.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

März 2019

"Pisé. Stampflehm - Tradition und Potenzial"

Herausgeber Roger Bolthauser, Nadja Maillard, Dyril Veillon

Die Publikation arbeitet die Geschichte und Bedeutung des Stampflehmbaus in MItteleuropa, erstmals auf und untersucht - ausgehend von den historischen Vorbildern - das Potential der Bauweise für das zeitgenössische Bauen.

Damit leistet das Buch einen Beitrag zur Sicherung bestehender Baudenkmäler. Gleichzeitig wird mit dieser ersten umfassenden Dokumentation die Basis für weitere Forschung geschaffen.

Hier erfahren Sie mehr über die Publikation! Ausgabe: Deutsch | Englisch | Französisch

Oktober 2018

Die morphologische Betrachtungsweise von Stadt und Territorium

Autoren: Sylvain Malfroy und Gianfranco Ganiggia

Das Lesen und Verstehen der jeweiligen Stadtgeschichten ist die Basis für das Weiterbauen unserer Städte. Die Metapher der «Stadtlektüre» steht dabei sinnbildlich für eine analytische Annäherung an den städtebaulichen Kontext.

Die morphologische Betrachtungsweise von Stadt und Territorium liefert dafür anschaulich Zugang und ist für Architekten und Stadtplaner ein hilfreiches Analyseinstrument für das Arbeiten in gewachsenen städtischen Kontexten.

Erfahren Sie hier mehr!

Juli 2018

Deine Wohnung ist dort wo Du bist

Artikel für lifeathome

Mit der raschen und weiten Verbreitung der Breitbandtechnologie und der Entwicklung des Smartphones hat sich in der zweiten Hälfte der 2000er-Jahre unsere Nutzung von Raum, Infrastrukturen und Dienstleistungen grundlegend gewandelt.

Das Angebot an digitalen Services verändert unseren Lebensrhythmusundhat auch Auswirkungen auf das Wohnen.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

März 2018

Deine neuer Mitbewohner

Artikel für lifeathome

Roboter sind, ebenso wie intelligente Steuerungssysteme, heute unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags. Während wir sie selbstverständlich nutzen, scheuen wir davor zurück, dieses Verhältnis zu definieren.

Dieses Vakuum sollten wir füllen, wenn wir unsere Zukunft mit den Maschinen aktiv gestalten wollen.

Lesen Sie hier denn vollständigen Artikel.

Oktober 2017

"Ein klares Profil ist entscheidend"

Vorstellung Triest Verlag

Sascha Erni von Thurgaukultur war bei uns im Verlag zu Gast und hat mit uns über das Büchermachen in digitalen Zeiten gesprochen.

Lesen Sie hier denn vollständigen Artikel.

Dezember 2017

Ruinen

archithese 4.2017

Die neue Ausgabe der archithese fragt nach den der Ruine innewohnenden produktiven Momenten und Qualitäten. Das Heft kreist um Begriffe wie Fragment, Offenheit, Adaptierbarkeit und Mehrfachcodierung und wagt den Versuch, diese als produktive Agenten für die Architektur zu extrahieren.

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September 2017

Methodenhandbuch für das Entwerfen in Architektur und Städtebau

Auch wenn der Prozess des Entwerfens als solcher zunächst wenig systematisch und geordnet erscheint: In Architektur und Städtebau sind Methoden ein wesentlicher Grundbaustein der entwerferischen Praxis.

Sie können über den Entwurfsprozess hinaus helfen, die Rahmenbedingungen einer Planung zu entschlüsseln, um daraus Strategien für eine erfolgreiche Umsetzung abzuleiten.

Das Methodenhandbuch ermöglicht zwei Ebenen der Lektüre: einerseits die grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Rolle der Methodik in Architektur und Städtebau und andererseits wird eine breite Palette von Methoden und ihrer Anwendungsbereiche anschaulich anhand von Beispielen erläutert.

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August 2017

Bri-Collagen

archithese 3.2017

archithese Bri-Collagen befasst sich mit dem Comeback des Verschneidens, Montierens, Zitierens und Überlagerns in der Architektur. Poppige Collagen, dreckige Bricolagen aus Alltäglichem und baugeschichtliche Zitate als Verweise auf die Hochkultur stehen (wieder) hoch im Kurs. Warum entdecken Architekturschaffende diese Techniken neu?

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Juni 2017

Neues Feingefühl

archithese 2.2017

Es ist in den letzten Jahren schwieriger geworden, neue Strömungen in der Architektur zu benennen – sei dies in der Schweiz oder allgemein –, da das Bauen im Vergleich zu den 1990er-Jahren wieder weniger regional determiniert erscheint.

Gemeinsamkeiten und «Schulen», läuft man als Redaktion Gefahr, zu verallgemeinern oder sich zu einseitig auf formale Ähnlichkeiten zu beziehen. Und doch zeigen sich ab und an thematische Verdichtungen und es kristallisieren sich verbindende Stossrichtungen heraus. Dann kann es lohnen, den Versuch einer Diskursverdichtung zu wagen und gemeinsame Intentionen zu verbalisieren.

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März 2017

Swiss Performance 2017

archithese 1.2017

Die Swiss Performance 2017 versammelt nicht nur wie jedes Jahr die – aus subjektiver Sicht der archithese-Redaktion – besten oder kontroversesten Neubauten in und aus der Schweiz. Sie führt auch das in 2016 begonnene Experiment zur Architekturfotografie weiter.

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19. Dezember 2016

achtung: die Schriften
wir selber bauen unsre Stadt | achtung: die Schweiz | die neue Stadt

Mit diesen drei Büchern hat das prominente Autorentrio Lucius Burckhardt, Max Frisch und Markus Kutter in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre eine engagierte Debatte um die Perspektiven in Stadt- und Raumplanung initiiert. Erklärtes Ziel der Autoren war es, der damals einsetzenden Zersiedlung von Stadt- und Landschaftsräumen entgegenzuwirken.

Auch heute, gut 60 Jahre später, haben die Themen nichts an Aktualität verloren. Die in "achtung: die Schweiz" formulierte Forderungen nach verdichteten Siedlungen und kontrolliertem urbanen Wachstum bestimmen auch heute die raumplanerischen und städtebaulichen Diskussionen.

Die gemeinsame Neuauflage der vergriffenen Bände ist originalgetreu gedruckt und um ein Vorwort von Markus Ritter sowie eine Einführung von Reto Geiser und Angelus Eisinger ergänzt.

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8. Dezember 2016

Science-Fiction

archithese 4.2016

Das 20. Jahrhundert hat unzählige Zukunftsvisionen hervorgebracht – in Büchern, Filmen und Zeichnungen. Der Architektur – oder besser gesagt dem Entwerfen visionärer oder utopischer Welten – kam dabei eine handlungstragende Funktion zu. archithese regt mit dem neuesten Heft Science-Fiction an, sie als Inspirationsquelle für den Architekturdiskurs in den Fokus zu rücken.

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18. November 2016

Die Geburt eines Stils.
Der Einfluss des Basler Ausbildungsmodells auf die Schweizer Grafik.

Dorothea Hofmann erzählt die Geschichte der Schweizer Grafik aus einer neuen Perspektive. Indem sie den Fokus bewusst auf Basel legt, zeichnet sie das differenzierte Bild einer nationalen Grafikbewegung, welche in ihrer Vielschichtigkeit das enge Korsett der Zürcher konstruktiv-konkreten Richtung sprengt, mit welcher der Swiss Style bis heute gemeinhin gleichgesetzt wird.

Die Autorin befasst sich intensiv mit den Ursprüngen, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen, setzt sich mit der Entwicklung der grafischen Ausbildung in der Schweiz auseinander und schildert schlüssig den Durchbruch zu einem internationalen Stil.

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10. Oktober 2016

Mapping Graphic Design History in Switzerland

Das Buch diskutiert angewandte theoretische und methodische Ansätze für die historische Forschung im Bereich Grafikdesign, unterstützt die Entwicklung von Grafikdesigngeschichte als Forschungsfeld in der Schweiz und macht diesen Diskurs für Forscherinnen und Grafikdesigner im In- und Ausland zugänglich.

Die Texte werden durch etwa 100 farbige, grossteils unveröffentlichte Abbildungen illustriert. Neben diesen wissenschaftlichen Beiträgen enthält die Publikation drei Bildstrecken montiert aus historischem Bildmaterial sowie ein umfangreiches Literatur- und Medienverzeichnis zum Grafikdesign in der Schweiz.

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04. Oktober 2016

Raum. Zeit. Kultur
Anthologien zur Baukultur

Um den Diskurs über lokale Baukultur in der Schweiz zu fördern, hat der Herausgeber, das Architektur Forum Ostschweiz, eine Artikelserie angeregt, die zunächst in der regionalen Tagespresse erschienen ist und nun in der Publikation gebündelt und ergänzt um übergeordnete Essays, Themen wie regionales Bauen oder Bauen in den Alpen vertieft behandelt.

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5. September 2016

«Restaurieren, konservieren, präsentieren. Bau- und
Bodendenkmäler in der Schweiz, Finanzhilfen 2012–2015»

Das Schweizer Bundesamt für Kultur hat 2012 bis 2015 Bau- und Bodendenkmäler mit insgesamt 89,2 Millionen Franken unterstützt. Diese Finanzhilfen tragen dazu bei, 674 Denkmäler zu konservieren und restaurieren. Ein reich bebilderter Bericht präsentiert die vielfältige Baukultur in der Schweiz. Kurzinterviews mit Porträts der beteiligten Fachleuten und Experten geben Einblick in die vielfältige Tätigkeit der Denkmalpflege.

Sie zeigen auch, dass die Auseinandersetzung mit dem Denkmal, seiner Geschichte, immer auch ein Lernen und Verstehen gegenwärtiger Fragestellungen in sich trägt.

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01. September 2016

Postmoderne - neu gelesen.
Den Architekturdiskurs der 1970er und
1980er-Jahre wieder entdecken

archithese 3.2016

Der postmoderne Diskurs hat Schwung in die Architektur gebracht und neue Möglichkeitsräume aufgespannt. Derzeit tauchen wieder vermehrt «junge Wilde» in der Architekturszene auf, deren Arbeiten auf die Ästhetik, Strategien und Konzepte der Architektur-Postmoderne verweisen. Es wird lustvoll collagiert, zitiert, verfremdet und mit Witz und Ironie entworfen.

Wir fragen: Welches Potenzial kann eine Reflexion der postmodernen Debatte für die junge Generation haben? Wir sind überzeugt: Ein grosses! Das aktuelle Heft Postmoderne – neu gelesen erweckt mit sieben Aufsätzen von Postmoderne-Experten Philosophie, Haltungen und Gestaltungsstrategien zu neuem Leben.

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27. Juni 2016

Historische Putztechniken
Von der Architektur- zur Oberflächengestaltung

In der aktuellen Diskussion über Dichte liefert die Lowrise-Typologie einen wichtigen Beitrag: Mit ihren zwei- bis viergeschossigen Häusern und privaten Gärten bieten Lowriser einen ähnlich hohen Grad an Individualität wie Einfamilienhäuser, benötigen dafür aber lediglich einen Bruchteil der Landressourcen. Darüber hinaus bieten sie kollektiv genutzte Aussenflächen wie Strassen, Gassen und Plätze.

In der Publikation werden 60 ausgewählte Lowrise-Siedlungen bezüglich der Effizienz ihrer Ausnutzung, Belegungsdichte und Flächenverhältnisse untersucht. Im Vordergrund stehen neben den architektonischen Qualitäten auch das Verhältnis der Zahlenergebnisse in Bezug auf Grundrisstypologie, Wohnungsschlüssel, Siedlungsstruktur, Erschliessungslogik und hinsichtlich der Qualität von privaten und öffentlichen Aussenräumen.

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16. Juni 2016

verDICHTen
Internationale Lowrise-Wohnsiedlungen im Vergleich

Erstmals wird der während mehr als 40-jähriger Tätigkeit erarbeitete Erfahrungsschatz des Professors und Sestaurators Oskar Emgger zu historischen Verputztechniken - entstanden in einem Zeitraum von über 9000 Jahren Bautätigkeit - zusammengefasst und systematisch aufgearbeitet uns so einem breiten Publikum von HandwerkernLehrenden und Planenden für deren tägliche Arbeit zugägnlich gemacht.

Der leider rasch voranschreitenden Zerstörung oft nicht erkannter älterer Verputze soll durch die spezifische Informationszusammenstellung der Publiation und deren reich bebilderte Beispielsammlung Einhalt geboten werden

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Rezension verDICHTen

01. Juni 2016

Bildungslandschaften
Zur Zukunft der Architekturausbildung

archithese 2.2016

Überall in Europa hat die Debatte um die Zukunft der Architekturausbildung Fahrt aufgenommen – angestossen durch die Bologna-Reform und weiter beschleunigt durch den Wandel sozioökonomischer und technischer Rahmenbedingungen. Für die Juni-Ausgabe «Bildungslandschaften» hat archithese deshalb wichtige thematische Schwerpunkte herausgegriffen und untersucht: etwa die kniffeligen Definition des Begriffs «Forschung» oder die Rolle der Theorie in der Ausbildung und die Hochkonjunktur von 1:1-Bauten.

Das der Ausgabe beiliegende Sonderheft «Architektur, die [fem.], Baukultur ist auch weiblich!» rückt die Rolle der Frauen in der Architektur in den Fokus. Darin finden Sie neben spannenden Artikeln zum Thema einen beispielhaften Glossar mit fünfzig Architektinnen. Er bricht mit dem hartnäckigen Mythos, es gäbe keine kreativen, engagierten Kandidatinnen für Jurys, Kommissionen und Lehrstühle.

Hier geht's zur Ausgabe: Bildungslandschaften

27. Februar 2016

Räumliche Leitbilder erarbeiten.
Ein Vademecum in 6 Phasen und mit 26 Fragen

In der Gemeinde-, Stadt- und Quartierentwicklung hat sich der Leitbildprozess zur Erarbeitung von Entwicklungsvorstellungen sowie zur Darstellung von Entwicklungsleitlinien durchgesetzt. Als strategisches Instrument verhilft das räumliche Leitbild dazu, im Alltag bei anstehenden Planungs- und Bauvorhaben frühzeitig die richtigen und ganzheitlich abgestimmten Entscheidungsgrundlagen zur Hand zu haben und Mittel gezielt einzusetzen.

Das gemeinsame Erarbeiten wie auch das spätere Einsetzen eines Leitbildes ist vergleichbar mit einer Reise, bei der das Ziel nur vage bekannt ist. Ein Reisebegleiter ist daher hilfreich und liegt hier in Form eines Vademecums (lat. vade mecum, geh mit mir) vor. Entlang von 26 Fragen werden die Schlüsselmomente und möglichen Stolpersteine eines Leitbildprozesses erläutert.

Das Buch richtet sich an Stadt- und Gemeindepolitiker und Behörden, an Architektur- und Planungsbüros sowie Interessierte, die Leitbildprozesse unter Mitwirkung der Bevölkerung organisieren oder daran mitarbeiten.

Erfahren Sie hier mehr!

27. Februar 2016

Swiss Performance 2016

archithese 1.2016

Die Swiss Performance 16 ist eine kritische Rückschau auf ein Jahr Schweizer Architektur. In der aktuellen Ausgabe wird wieder eine redaktionelle Auswahl herausragender und kontroverser Projekte besprochen – darunter der hitzig diskutierte Roche Turm von Herzog & de Meuron in Basel und Museumsbauten wie die Hilti Art Foundation in Vaduz von Morger + Dettli Architekten.

Dazu sind im Heft Architekturen vertreten, die als Transformatoren oder Vermittler gedacht sind, wie etwa das Zürcher Letzibach Areal von Adrian Streich und Loeliger Strub oder das Haus in Bärgiswil von Andreas Fuhrimann und Gabrielle Hächler.

Hier geht's zur Ausgabe: Swiss Performance

12. Dezember 2015

Bekannte Unbekannte

Demnächst erscheint im Triest Verlag Nora Störers Buch "Bekannte Unbekannte". Grafikdesign in Österreich.

Jedes zehnte Unternehmen in Österreich gehört heute der Kreativwirtschaft an. Trotzdem scheint Österreich in Bezug auf grafische Gestaltung weder im In- noch im Ausland eine grosse Bekanntheit zu haben.

Woran das liegt und was genau österreichisches Grafikdesign ausmacht, damit beschäftigt sich diese Publikation. Nora Stögerer fragt die Protagonisten selbst nach Ihrer Einschätzung der Situation und wagt einen Ausblick in die Zukunft des österreichischen Grafikdesign.

Mehr erfahren Sie unter: http://www.triest-verlag.ch/bekannte-unbekannte?

12. Dezember 2015

Tradition | Adaption | Innovation

archithese 6.2015

Die Architekten der Moderne haben im Entwurf einen Originalitätsanspruch etabliert, der für breite Kreise noch immer Gültigkeit besitzt. Dabei ist Adaption ein mindestens ebenso wichtiges Grundprinzip des Entwerfens, denn Imitation ist die Grundlage des Lernens. Fernöstliche Kulturen sehen die Meisterkopie sogar als wertvoller an als eine halbherzige Neuschöpfung. Und ist nicht das Lernen vom Original, das grundlegende Verstehen von Vorbildern, die Basis des Entwerfens? archithese fragt nach dem Umgang mit Referenzen und geht dem Verhältnis von Innovation versus Adaption in Entwurf, Konstruktion und Forschung nach.

Mit Beiträgen von Ákos Moravánszky zum Kontextbegriff als persönliche Mythologie, Irina Davidovici über Christian Kerez, Aita Flury und Pascal Pascal Flammer zum Umgang mit Referenzen. Daneben steht der Blick nach Deutschland und Österreich, von Frank Werner und Harald Stühlinger, deren Beiträge den Einfluss der Geschichte, deren kollektive Interpretation, auf die eigene architektonische Haltung offensichtlich machen.

Hier geht's zur Ausgabe: Tradition | Adaption | Innovation

Zürich – Für eine neue Planungspraxis

archithese 5.2015

Um mit der wachsenden Bevölkerung Schritt halten zu können, muss in der Stadt Zürich weiterhin gebaut werden – möglichst auf Grundlage einer vorausschauenden Planung. Noch im laufenden Jahr sollen anhand des Kommunalen Richtplans 2050 planungsrechtliche Instrumente für die Weiterentwicklung der Stadtstruktur festgelegt werden.

Waren in den letzten Jahren noch grosse Arealüberbauungen möglich, wird zukünftig die Nachverdichtung zum zentralen Thema. Doch wie soll diese gesteuert und gestaltet werden und was muss getan werden, um stadträumliche, urbane Qualitäten zu sichern? Ein Mittel, um Anhaltspunkte für planerische Entscheidungen zu formulieren, sind Leitbilder.

Diese Ausgabe liefert sowohl eine kritische Reflexion der vergangenen Planungspraxis als auch einen Ausblick auf Strategien für die Zukunft.

Hier geht's zur Ausgabe: Zürich - Für eine neue Planungspraxis

LUXUS

archithese 4.2015

Über Luxus zu schreiben, scheint auf eine Kritik des Extremen abzuzielen. Doch wollen wir mit dieser Ausgabe vielmehr ein Feld zwischen dem Oppositionspaar Überfluss und Reduktion, zwischen Selbstdarstellung und der Pflege baukultureller Werte aufspannen.

Am Begriff selbst lässt sich ein drastische Spaltung gesellschaftlicher Werte diskutieren: Während Luxus in gewissen Gesellschaftsschichten eine nicht unerhebliche Rolle spielt, verlieren Statussymbole andererseits an Strahlkraft.

Sharing und Stadtwohnen erscheinen vordergründig als Phänomene eines Trends zum Understatement. archithese fragt nach den Folgen dieser Entwicklungen für die Architektur.

Hier geht's zur Ausgabe: LUXUS

Balkan Beats

archithese 3.2015

Als die Redaktion der archithese im letzten Winter am Fresh-Europe-Heft arbeitete, kristallisierte sich ein besonderes Interesse am Architekturgeschehen der Balkanregion heraus.

In Kunst und Musik werden die Kreativen dieser Länder hoch gehandelt – doch was passiert in der Architektur? Krise und Stillstand oder Boom und Aufbruchsstimmung? Welche Trends zeichnen sich in Albanien, Bulgarien oder Rumänien ab?

Hier geht's zur Ausgabe: Balkan Beats